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Seit 1951, in der dritten Generation, sind wir als Familienunternehmen im Ausbildungsbereich der Kraftfahrerqualifizierung tätig, dabei haben wir den Namen Hövener zu einer Marke für fachlich hochqualifizierte Ausbildung in der Region gemacht.
Wir begleiten unsere Kunden ein Leben lang in allen Fragen der Kraftfahraus - und weiterbildung.

DGUV 52/209-013 Auftrag zum Steuern von Ladekränen

Der Unternehmer darf mit dem selbständigen Führen (Kranführer) oder Instandhalten eines Kranes nur Versicherte (Mitarbeiter des Unternehmens) beschäftigen,

  1. die das 18. Lebensjahr vollendet haben, (die Vorschrift lässt den Einsatz jüngerer Personen als 18 Jahre zu Ausbildungszwecken unter Anleitung und ständiger Aufsicht durch erfahren Personen zu, DA zu § 29 Abs. 1 Nr. 1)
  2. die körperlich und geistig geeignet sind,
  3. die im Führen oder Instandhalten des Kranes unterwiesen sind und ihre Befähigung hierzu ihm nachgewiesen haben und
  4. von denen zu erwarten ist, dass sie die ihnen übertragenen Aufgaben zuverlässig erfüllen, bestimmt § 29 der Unfallverhütungsvorschrift "Kräne".

Begriffsbestimmungen

  • Krane im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Hebezeuge, die Lasten mit einem Tragmittel heben und zusätzlich in eine oder in mehrere Richtungen bewegen können.
  • Lkw-Ladekrane im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Fahrzeugkrane, die vorwiegend zum Be- und Entladen der Ladefläche des Fahrzeuges gebaut und bestimmt sind, deren Lastmoment 30 mt nicht überschreiten und deren Auslegerlänge 15 m nicht überschreiten.
  • Lkw-Anbaukrane im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Lkw-Ladekrane, die mit Einrichtungen zum betriebsmäßigen An- und Abbau an Lastkraftwagen versehen sind.
  • Langholz-Ladekrane im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Lkw-Ladekrane, die zum Heben von Stämmen bestimmt sind, die aufgrund ihrer Länge nicht im Stammschwerpunkt gehoben werden können und deshalb für das Verladen außer dem Heben noch ein Ziehen, Drücken oder Hebeln erfordern.

Beauftragung des Kranführers

Die Berechtigung zum Führen eines Krans setzt eine Beauftragung durch den Arbeitgeber (Unternehmer) voraus:

„Der Unternehmer muss Kranführer mit ihren Aufgaben beauftragen. Bei ortsveränderlichen kraftbetriebenen Kranen muss der Unternehmer den Kranführer schriftlich beauftragen.“ (Auszug: DGUV "Krane")

Da mit motorischer Kraft angetriebene Lkw-Ladekrane zu den "ortsveränderlichen kraftbetriebenen Kranen" zählen, hat der Unternehmer Lkw-Ladekranführer schriftlich mit dem Führen des Krans zu beauftragen.

Die Ausbildungsdauer zum Erweb des Fahrausweises für Ladekranführer beträgt ca. 2 Tage